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 Post subject: Der lächerliche Nobelpreis
PostPosted: 9. Oct 2009, 19:13 
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Der lächerliche Nobelpreis
9. Oktober 2009 at 14:07 | In Geistesgrößen, USA | 1 Comment
Tags: Barack Hussein Obama, Friedensnobelpreis

Heute wurde verkündet, wer den diesjährigen Friedensnobelpreis bekommt. And the winner is: Barack Hussein Obama, aktueller Präsident der USA. Offizielle Begründung: Obama wird „für seine außergewöhnlichen Bemühungen, die internationale Diplomatie und die Zusammenarbeit zwischen Völkern zu stärken“ ausgezeichnet.

Für Bemühungen? Inzwischen wird also dafür, dass man nichts erreicht hat, mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet? Dafür, dass man sich selbst und die westliche Welt über die Wirklichkeit hinwegtäuscht? Dafür, dass man einerseits seine Verbündeten massiv vor den Kopf stößt und sich andererseits Diktatoren, Tyranneien und Völkermördern anbiedert, ohne dass die auch nur den Hauch einer glaubwürdigen positiven Gegenreaktion zeigen?

Wenn Obama sich bemüht, ist das eins. Wenn er damit aber die Tyrannen und Terroristen in ihrem Tun bestätigt und machen lässt, dann sein seinen Bemühungen nicht nur nutzlos, sondern auch ohne jeglichen Sinn. Oder wie Michelle Malkin es in Sachen Lebensleistung Obamas formuliert: „nicht für etwas, das er tatsächlich getan hat, sondern für de Symbolismus dessen, was er möglicherweise erreichen irgendwann in der Zukunft erreichen könnte.“ Das mit einem Friedensnobelpreis zu goutieren, zeigt, dass die Herrschaften in Norwegen einen an der Klatsche haben wie sonst kaum jemand, den man zu den denkenden Menschen zählt.

Neu ist das ja nicht. Spätestens seit Jimmy „Die Juden sind mein Unglück“ Carter den Preis bekam, müsste man wissen, dass nicht Fakten und tatsächliche Erfolge in Sachen Frieden den Preis rechtfertigen, sondern Wunschdenken und Selbsttäuschung. Wer wollte, konnte das schon 1994 feststellen. Zwar hätte jeder vernünftige Mensch ohne Brett vorm Kopf erkennen können, dass Arafat nichts ernst meinte, aber er, Rabin und Peres hatten wenigstens noch etwas vertraglich festgelegt, was hätte Frieden bringen können, wäre es vom Erzvater des Terrorismus ehrlich gemeint gewesen.

Carter bekam seinen Preis auch nicht für Erfolge in Sachen Frieden. Solche kann er nicht vorweisen.

Mohammed el-Baradei und „seine“ Internationale Atomenergie-Kommission wurden auch ausgezeichnet, obwohl sie keine Erfolge vorweisen können. Die Anlagen in Syrien hatte Israel zerstört, bevor auch nur ein IAEA-Heini etwas von ihnen wusste; der Iran macht weiter, wo er nie aufgehört hatte, aber el-Baradei hat nichts daran auszusetzen; Nordkorea macht weiter, wo es zwischenzeitlich angeblich aufhörte, aber die IAEA kann dem nichts entgegensetzen. Und so geht es weiter. Erfolge? Nada. DAS ist ein Grund für den Friedensnobelpreis.

Al Gore bekam 2007 den Friedensnobelpreis für seine Klimawandel-Hysterie, die durch nichts belegt, aber in wichtigen Teilen längst widerlegt ist. Fehlinformation ist offenbar auch ein Grund die Auszeichnung zu bekommen.

Jetzt also der narzisstische Großschwätzer vor dem Herrn, der nichts vorzuweisen hat als eine „Vision“, die vor Realitätsverlust stinkt. Das passt. Erfolg ist nicht nötig. Eingebildete Etappenziele reichen aus, auch wenn sie nicht ansatzweise erreicht sind, sondern ebenfalls aus Einbildung bestehen. Herzlichen Glückwunsch!


die offizielle Begründung im Wortlaut:

"Multilaterale Diplomatie ist wieder ins Zentrum gerückt, ein Schwerpunkt ist dabei die Rolle, die die Vereinten Nationen und andere internationale Institutionen übernehmen können. Dialog und Verhandlungen werden als vorrangiges Mittel angesehen, um selbst die kompliziertesten internationalen Konflikte zu lösen. Die Vision einer atomwaffenfreien Welt hat den Verhandlungen über Abrüstung und Rüstungskontrolle kräftige Impulse verschafft. Dank Obamas Initiative spielen die USA nun eine konstruktivere Rolle, um dem massiven Klimawandel zu begegnen, mit dem die Welt sich konfrontiert sieht. Demokratie und Menschenrechte gewinnen an Stärke."



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 Post subject: Re: Der lächerliche Nobelpreis
PostPosted: 9. Oct 2009, 21:23 

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einen Friedenspreis, den Henry Kissinger bekommen hat, kann man nicht ernst nehmen

EDIT: die widerlegung des klimawandels gibt es wohl nur in der fantasie des autors. ist das auch son deutscher neoliberaler bloggerdepp?


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 Post subject: Re: Der lächerliche Nobelpreis
PostPosted: 9. Oct 2009, 23:04 
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den preis haben echt schon jede menge idioten abgestaubt, nur wenige (martin luther king zb) haben ihn irgendwie verdient, aber das wohl mehr zufall als sonstwas

mein favorit bleibt aber:

1988 Die Friedenstruppen der Vereinten Nationen


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 Post subject: Re: Der lächerliche Nobelpreis
PostPosted: 9. Oct 2009, 23:59 
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Die Blauen bekamen später noch einmal Nachschlag. Diesmal als Gesamtorganisation.
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...to the United Nations (U.N.) and to its Secretary-General, Kofi Annan, for their work for a better organized and more peaceful world.
Am 12.10.2001, einen Monat und einen Tag nach 9/11 bzw. einen Monat und drei Tage nach dem Ende der Durbankonferenz.
Quote:
Through this first Peace Prize to the U.N. as such, the Norwegian Nobel Committee wishes in its centenary year to proclaim that the only negotiable route to global peace and cooperation goes by way of the United Nations.



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 Post subject: Re: Der lächerliche Nobelpreis
PostPosted: 10. Oct 2009, 09:30 
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Soweit ich mal gelesen habe, erhofft das Komitee sich von der Verleihung eher eine Erinnerung an die Verantwortung, denn das dieser Preis was mit wirklichen Tatsachen zu tun hat.



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 Post subject: Re: Der lächerliche Nobelpreis
PostPosted: 10. Oct 2009, 10:58 

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 Post subject: Re: Der lächerliche Nobelpreis
PostPosted: 10. Oct 2009, 21:28 
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@wurscht

Du hast Deinen Vorwurf zurückgezogen, aber ich will Dir die Antwort dennoch nicht vorenthalten, damit in dieser Sache kein Missverständnis besteht. 2001 ging es um das über Bande gespielte Ansinnen des Nobelpreiskomitees, die USA von einer militärischen Option mittels der Bremswirkung der UNO abzuhalten, obwohl dem Westen 9/11 der Krieg längst erklärt worden war. Interessant ist die zeitliche Nähe zu Durban, weil sie die Bereitschaft des Komitees vorführt, sich dem Gegenstand ihrer Projektion gegenüber völlig erfahrungsresistent zu machen. Die UNO wurde in der laudatio trotz oder wegen ihres antizionistischen Agierens einen Monat zuvor als "the only negotiable way to world peace" behauptet, obwohl sich schon am dritten Tage nach Durban der Umschlag der diplomatischen Theorie in die terroristische Praxis, quasi in Hör- und Sichtweite der Generalversammlung, begutachten liess. Es ist in dem Sinne eine offene "Verschwörung", dass sich das vom norwegischen Parlament eingesetzte Kommitee auch 2009 fest vorgenommen hat, sich weder von den Vorgängen im Iran noch von der tödlichen Bedrohung gegen Israel beeindrucken zu lassen und das ideologische Gift des Pazifismus in die Nachrichtenkanäle der Welt zu pumpen. Es wäre aber weniger von "dunklen Mächten" als von einer dauerhaften Verfinsterung des menschlichen Verstandes zu sprechen, wenn sich Jahr um Jahr Idiotie und Bosheit die Türklinke zum Festsaal in Oslo in die Hand geben. Wie sonst lässt sich die Reihe der Friedensengel erklären, von Kissinger, der Kambodscha und Chile mitzuverantworten hat, über Mutter Theresa, der katholischen Inkarnation der menschenfressenden Kali, bis zu Kofi Annan, dem Helden von Rwanda? Ist es auch Tollheit, so hat es Methode.



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 Post subject: Re: Der lächerliche Nobelpreis
PostPosted: 11. Oct 2009, 08:54 
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EDIT: die widerlegung des klimawandels gibt es wohl nur in der fantasie des autors. ist das auch son deutscher neoliberaler bloggerdepp?


http://www.viddler.com/explore/micheleforan/videos/2/



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 Post subject: Re: Der lächerliche Nobelpreis
PostPosted: 11. Oct 2009, 09:00 

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http://video.google.com/videoplay?docid ... 349743827#


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 Post subject: Re: Der lächerliche Nobelpreis
PostPosted: 11. Oct 2009, 09:08 
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http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/ ... n_gestern/



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